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Mit der intuitiven Tastatur von KeyScout ist es dagegen schon einem einzelnen Scouter möglich, ein umfassendes und vollständiges Scouting beider Mannschaften zu erstellen.

Insgesamt ist die Eingabe mittels einer Tastatur gegenüber derjenigen durch ein Zeigergerät überlegen; sie kann deutlich schneller erfolgen und erfordert geringere Konzentration des Bedieners auf den Eingabevorgang. Diese Vorteile macht sich KeyScout zunutze, um effizient die beiden Mannschaften des Spiels zugleich zu scouten. Zusätzlich bietet die Verwendung einer Tastatur als Nebeneffekt auch den Vorteil, dass sich häufig verwendete Kombinationen einprägen und zur Routine werden, wie das vom Tippen auf einer Schreibmaschine bekannt ist. So gewöhnt sich der Scouter rasch an die Fingerwege der Tastenfolgen, die zu den markanten Aktionen der Spieler (besonders der eigenen Mannschaft) gehören und deshalb häufig benutzt werden.
 

Sollte die Tastatur einmal vergessen worden sein oder einer der seltenen Fälle eintreten, in denen die Tastatur defekt ist, so ermöglicht KeyScout durch eine integrierte Tastatur-Emulation trotzdem die Erfassung der notwendigen Basisdaten. Dazu öffnet sich auf dem Bildschirm ein Fenster, in dem die tatsächliche Tastatur abgebildet ist:

 

Grundsätzlich kann jede Aktion auf dem Spielfeld mit KeyScout durch Drücken von minimal einer und maximal drei Tasten eingegeben werden. Für alle relevanten Aktionen auf dem Spielfeld stehen dabei Tasten zur Verfügung: Defensive-Rebound, Offensive-Rebound, Turnover, Steal, Block, Assist, Foul, Freiwurf und Wechsel (einzelner oder aller fünf Spieler). Für die Korbwürfe aus dem Feld sind drei Nah- und je fünf Mittel- und Dreierdistanzpositionen vorgegeben, von denen der Scouter diejenige auswählt, die der tatsächlichen Wurfposition am nächsten liegt. Diese Unterteilung der Korbwürfe erreicht eine hinreichend genaue Differenzierung für die Analyse, ohne dabei dem Scouter eine unnötig mühsame und zeitraubende Positionierung abzuverlangen, die in der Hektik des Spiels oft auch gar nicht zu erreichen ist. Je Mannschaft stehen zusätzlich 13 Tasten bereit, zwölf für die Spieler, eine für die Mannschaft und den Trainer. Mit Hilfe dieser Tasten ist eine schnelle und unkomplizierte Eingabe möglich.

 

Diesem Grundgedanken folgend schlägt KeyScout solche Aktionen, die sich üblicherweise nacheinander ereignen, automatisch als Folgeaktion vor: so wird etwa nach einem Korbversuch ein Rebound, nach einem Korberfolg ein Assist oder bei einem TurnOver ein Steal vorgeschlagen. Dem Scouter steht es dann frei, diese Aktion einem Spieler durch nur einen weiteren Tastendruck zuzuweisen oder sie zu ignorieren und eine andere auszuwählen.

 

Durch diese effiziente und schnelle Art der Eingabe ermöglicht KeyScout als einziges Scouting-System, die eingegebenen Aktionen noch genauer zu differenzieren. Auf diese Weise kann zum Beispiel die genaue Art

  • eines Nahdistanzwurfes-Wurfes als Dunking, Korbleger oder Fastbreak,
  • eines Ballverlustes als beispielsweise Paßfehler, Schrittfehler, Ausball oder Zeitfehler

eingegeben werden. Die Analyse eines Spiels wird dadurch deutlich aussagekräftiger. Selbstverständlich ist eine derartige Differenzierung aber nicht zwingend. KeyScout erfasst normalerweise diese Aktion ohne Diversifizierung, also bei einem Nahdistanzversuch bspw. als Korbleger.

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